Lasst die Kinder zu mir kommen!

Von Sonja |
30. September 2026 |
Sonnenuntergang am Meer

Chiara hat ein großes Herz für Kinder und ein großes Herz für Jesus.

Seit September leitet sie die Kinderkirche bei unseren Familiengottesdiensten im Pfarrverband.

Porträt von junger gläubiger Frau

Liebe Chiara, du leitest schon seit einiger Zeit immer wieder die Kinderkirche bei unseren Familiengottesdiensten, seit September bist du dafür im Pfarrverband angestellt. Kannst du dich ein bisschen vorstellen?

Hallo, sehr gerne! Ich bin 21 Jahre jung und lebe derzeit in Bramberg. Ich mache eine Ausbildung zur Elementarpädagogin und arbeite daher auch in meinem Alltag sehr gerne mit Kindern. Seit einiger Zeit darf ich außerdem die Kinderkirche bei zwei Formaten unserer Familiengottesdienste leiten, worüber ich mich sehr freue.

Was hat dich als junge Frau dazu bewogen, in den Dienst der Kirche zu treten?

Ich möchte vor allem meine eigene Sehnsucht nach Jesus Christus mit anderen teilen und dazu beitragen, dass auch bei Menschen, die vielleicht noch nicht so viel mit dem Glauben zu tun haben, eine Sehnsucht nach Jesus und seiner Kirche entsteht. Besonders schön finde ich den Gedanken, schon bei den Kindern einen Samen des Glaubens zu säen, der sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten darf.

Wer dich mit Kindern sieht, merkt sofort: Du hast ein großes Herz für die Kleinen. Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit?

Was ich an Kindern besonders schätze, ist ihre Ehrlichkeit und ihre Unbeschwertheit. Sie zeigen ganz offen, wie sie sich fühlen, was sie denken und was ihnen gefällt. Jedes Kind ist einzigartig und bringt seine ganz eigene Persönlichkeit mit. Diese Vielfalt und die vielen verschiedenen Facetten der Kinder finde ich besonders schön.

Kinderkirche ist keine One-Woman-Show, sondern Gemeinschaftssache. Als Leiterin gehört es unter anderem zu deinen Aufgaben, auch beim relativ jungen Sonntag 2.0 ein Team aufzubauen– wie es bereits beim Sunday Morning besteht. Was ist dabei wichtig?

Beim Teamaufbau ist mir vor allem wichtig, dass sich jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ideen einbringen kann und wir gemeinsam Freude an der Sache haben. Es braucht Menschen, die zuverlässig sind, Verantwortung übernehmen und vor allem ein Herz für Kinder und für den Glauben haben.

Gleichzeitig soll es keine Arbeit sein, die auf wenigen Schultern liegt. Ich wünsche mir ein Team, in dem man sich gegenseitig unterstützt, gemeinsam Ideen entwickelt und auch voneinander lernen kann. Besonders schön finde ich, wenn aus vielen unterschiedlichen Menschen eine Gemeinschaft entsteht, die gemeinsam etwas für die Kinder und Familien in unserem Pfarrverband aufbaut.

Und natürlich darf auch der Spaß nicht fehlen – denn wenn wir selbst Freude an unserem Glauben und an der gemeinsamen Arbeit haben, können wir diese Freude auch an die Kinder weitergeben.

Warum findest du es wichtig, dass wir den Kindern die Frohe Botschaft auf eine für sie ansprechende Weise verkündigen?

Ich finde es wichtig, dass wir Kindern schon früh die Frohe Botschaft und die Liebe Jesu näherbringen – so, wie Jesus selbst die Kinder immer wieder in die Mitte gestellt hat. Kinder sollen den Glauben nicht nur erklärt bekommen, sondern ihn auch erleben und mit etwas Schönem verbinden können.

Wenn ein Kind bereits in seiner Kindheit positive Erfahrungen mit dem Glauben, der Gemeinschaft und der Kirche macht, kann das eine wichtige Grundlage für seinen weiteren Glaubensweg sein. Vielleicht ist es manchmal nur ein kleiner Samen, den wir säen – aber wir wissen nie, was daraus später einmal wachsen darf.

Du hast ein ebenso großes Herz für Jesus. Wie lebst du deinen Glauben?

Ich gehe regelmäßig am Sonntag zur Heiligen Messe und versuche, meinen Glauben auch im Alltag zu leben. Besonders wichtig ist für mich das persönliche Gebet und meine Beziehung zu Jesus. Im Gebet kann ich ihm alles anvertrauen, was mich beschäftigt, und immer wieder neue Kraft und Orientierung finden.

 

Vielen Dank für deine inspirierenden Gedanken, liebe Chiara!

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